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Porenbetonsteine

Porenbeton entsteht aus den reichlich vorhandenen Rohstoffen Quarzsand, Kalk, Zement unter Zugabe von Wasser sowie eines Porenbildners. Hierzu ist der Quarzsand zunächst sehr fein zu mahlen, um später eine hoch tragfähige Porenstruktur mit dünnen Zellwänden zu erhalten. Sowohl die Bindemittelkombination aus Kalk und Zement zu etwa gleichen Teilen, als auch die Verwendung von Aluminium als Porenbildner hat sich in vielen Jahrzehnten als optimal herausgestellt.

Der Anteil des Porenbildners macht im Durchschnitt aller Rezepturen weniger als 0,05 % der Rohstoffmasse aus und wird inzwischen zu etwa 80 % durch Recycling gewonnen.

Um einen Kubikmeter Porenbeton herzustellen werden je nach Rezeptur gerade einmal 0,2-0,3 m³ Rohstoffe benötigt. Für Rohstoffgewinnung, Rohstofftransport, Baustoffherstellung und Baustofftransport wird Energie benötigt. Wegen der vergleichsweise geringen Härtungstemperatur und aufgrund der Tatsache, dass die verwendeten Rohstoffe produktionsnah gewonnen werden, liegt der Primärenergieverbrauch für einen m³ Porenbeton der Rohdichte 0,4 kg/dm³ bei gerade einmal ca. 350 kWh. Im Laufe von vielen Jahren seiner Funktion als wärmedämmende Gebäudehülle spart er ein Mehrfaches an Heizenergie wieder ein.

Die Primärenergie wird vorwiegend als Flüssiggas bzw. Erdgas zur Dampferzeugung mit geringsten Schadstoffemissionen verbraucht. Im Produktionsgang fällt keine Abwasser an. Nach der Dampfhärtung wird das anfallende Wasser in einem geschlossenen Kreislauf wieder der Produktion zugeführt.

Sogar bereits gehärteter Porenbeton kann sortenrein wieder als wertvoller Rohstoff wieder als wertvoller Rohstoff der Produktion zugeführt werden.

Porenbeton enthält weder toxische Stoffe noch gibt er diese an die Umgebung ab.
Weiterhin weist Porenbeton einen für Schimmel ungünstigen pH-Wert auf und bietet den Sporen aufgrund der anorganischen Rohstoffbasis keinen Nährboden. Das garantiert ein gesundes und ausgewogenes Raumklima ohne Umweltbelastungen.

Quelle: Spritzendorfer, J. (2007): Nachhaltiges Bauen mit „wohngesunden Baustoffen“; C.F. Müller Verlag, Heidelberg


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