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Referenzgebäude-Verfahren

Einfamilienhaus

Seit Einführung der EnEV 2009 wird auch für Wohngebäude das Referenzgebäude-Verfahren zur Berechnung des Primärenergiebedarfs angewendet.

Anhand eines erdachten Beispielgebäudes mit gleichen Abmessungen und gleicher Nutzung wie das reale Bauvorhaben werden mit Hilfe von vorgegebenen, bauteilbezogenen U-Werten (Referenzwerte) die Höchstwerte bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs bestimmt.

In der Realität darf dann von den Referenzwerten abgewichen werden, wenn die Anforderungen an den Primärenergiebedarf auf anderem Wege erreicht werden.

Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen:

Bauteil Wohngebäude 1)
Umax in W/(m²K)
Nichtwohngebäude 2)
Umax in W/(m²K)
Außenwände 0,24 (0,35) 3) 0,35 (0,75) 3)
Außen liegende Fenster, Fenstertüren 1,3 (1,7) 1,9 (2,8)
Dachflächenfenster 1,4 (1,7) 1,9 (2,8)
Verglasungen 1,1 (1,5) keine Anforderungen
Vorhangfassaden (Komplettaustausch) 1,4 (1,9) 1,9 (3,0)
Vorhangfassaden (Teilaustausch) 1,9 keine Anforderungen
Außen liegende Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster mit Sonderverglasung 2,0 2,8
Sonderverglasung 1,6 keine Anforderungen
Vorhangfassaden mit Sonderverglasung 2,3 3,0
Decken, Dächer und Dachschrägen 0,24 (0,30) 0,35 (0,40)
Flachdächer 0,20 (0,25) 0,35 (0,40)
Decken und Wände gegen unbeheizte Räume oder Erdreich 0,30 (0,40) keine Anforderungen
Fußbodenaufbauten 0,50 keine Anforderungen
Decken nach unten an Außenluft 0,24 0,35

1) Wohngebäude und Zonen von Nichtwohngebäuden mit Innentemperaturen ≥ 19°C
2) Zonen von Nichtwohngebäuden mit Innentemperaturen von 12 bis < 19°C
3) In Klammern die alten Werte der EnEV 2007

Quelle Tabelle: Dipl.-Ing. H.-D. Hegner (aus Baumit Journal "EnEV")


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