Kontakt

Dampfsperren und Unterspannbahnen

Quelle Bild: Dörken

Aufgrund steigender Energiekosten ist eine luftdichte Ausbildung eines Gebäudes heute von großer Bedeutung. Damit Luftfeuchtigkeit nicht von außen oder innen in die Baukonstruktion eindringen und dort zu Schimmelbildung und letztlich Bauschäden führen kann, müssen je nach Gebäudeteil Dampfsperren und Unterspannbahnen eingebaut werden.

Wichtig ist, dass alle Bahnenüberlappungen und die Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen sorgfältig luftdicht verklebt werden. Bei der Wahl der Dampfbremse sollte die Regel gelten: So diffusionsdicht wie nötig und so diffusionsoffen wie möglich. Schon aus diesem Grund ist der Einbau diffusionsdichter Dampfsperren nicht zu empfehlen.

Doch auch eine gewissenhaft eingebaute Luftdichtung ist niemals zu hundert Prozent dicht. Feuchtigkeit dringt zum Beispiel ungewollt über Bauteilflanken ein oder wird durch feuchte Baustoffe bereits mit eingebaut.

Optimal wäre also eine intelligente Dampfbremse, die einerseits ausreichend dicht ist und die Konstruktion vor Feuchteeintrag schützt, andererseits aber sehr diffusionsoffen ist, um eventuelle Feuchtigkeit sicher aus der Konstruktion abführen zu können.

Quelle: Spritzendorfer, J. (2007): Nachhaltiges Bauen mit „wohngesunden Baustoffen“; C.F. Müller Verlag, Heidelberg


HINWEIS: Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist die ieQ-systems GmbH & Co. KG

Rufen Sie uns an

06334 / 44978-0

Schreiben Sie uns

 

Anzeige entfernen
Weihnachten 2016
Close Button